• Der Name

    Ich gehöre zu den Menschen, die sich schon ziemlich früh eine Computer-identität zugelegt haben. Dies begann mit einem der besten Freunde vor dem Amiga 500 meines Bruders. Wir spielten Emerald Mine.
    Es ging darum sich einen Namen zu geben, den man dann immer in solchen Spielen (Super Cars, World Games, …) benutzt. Ich wollte mich eigentlich “Tackelberry” nennen, wie dieser Verrückte von Police Academy (habe letztens nach dem geschaut; eigentlich sollte man sich nicht nach so jemanden nennen). Ich konnte aber bei Emerald Mine nicht 11 Zeichen als Namen eingeben, sondern nur 10. Und dann kam eben mehr oder weniger intuitiv “Tackelberz” dabei raus. Seit dem heißt meine Computeridentität Tackelberz, ob das nun gut oder schlecht ist, weiß ich nicht - es ist halt so.
    emarald2



  • I am a hard bloggin' scientist. Read the Manifesto.

  • Veröffentlichungen

    Martin Zuber (2008): Die Erklärung kriminellen Verhaltens...

    Martin Zuber (2008): "Die Erklärung kriminellen Verhaltens..."
    Das stammt noch aus Dresdner Forschungsprojekt-Zeiten. Die gute, alte lineare Regression wurde zur Überprüfung von soziologischen Theorien kriminellen Verhaltens benutzt.

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    Martin Zuber/ Peter Schrott (2009): Agenda-Setting in der Blogosphäre? Eine empirirsche Überprüfung. In Meißner, Klaus/ Engelien, Martin (Hrsg.): Virtuelle Organisation und Neue Medien 2009. Workshop GeNeMe´09 - Gemeinschaft in Neuen Medien. TU Dresden, 01./02.10.2009, Dresden, TUDpress, (S. 411-24)

Europamüde

Am Sonntag waren ja Wahlen für unser Parlament in Europa – und ich muss gestehen, dass ich nicht wählen gegangen bin. Ich hab es einfach vergessen. Gut, ich habe auch die beste Ausrede, da ich eine paar Tage alte Tochter zu Hause habe. Aber ich war wohl nicht der Einzige, der nicht zur Europawahl gegangen ist. Es waren nur schlappe 40% der Deutschen wählen. Das ist schon ziemlich wenig.

Woran liegt das? Es gibt dann immer dieses Argument des nicht interessierten Bürgers, der nicht an der Demokratie teilhaben will, weil er einfach zu faul ist und alles mit sich machen lässt und im Endeffekt eben selber schuld daran ist, dass er diese ganzen Europa-Institutionen völlig langweilig und unbedeutend findet. Es könnte alles viel bedeutender für den Bürger sein, wenn er eben versucht Einfluss auf die Dinge auszuüben und sich informiert. Und der einfachste Weg Einfluss auszuüben ist eben zur Wahl zu gehen.

Dieses Argument erzeugt in mir immer schlechtes Gewissen, weil ich dann denke, man jetzt hast du mal hier die Möglichkeit bei der Demokratie mitzuwirken und du nimmst sie aber nicht wahr.
Ich habe aber keine Lust auf schlechtes Gewissen und da kam mir gestern ein Radiointerview entgegen, dass mir das schlechte Gewissen genommen hat und, wie ich finde, auch den wahren Grund für die miserable Wahlbeteiligung bei der Europawahl zu erkennen gibt. Da ich jetzt weiterarbeiten muss, hört euch das Interview einfach an.

One Response to “Europamüde”

  1. [...] drinhaben, habe ich den von Tackelberz mit aufgenommen. Dabei ist mir direkt der Beitrag „Europamüde“ ins Auge [...]

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