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	<title>Tackelberz &#187; Dies &amp; Das</title>
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		<title>Junge Väter, die bloggen</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 10:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tackelberz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>

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		<description><![CDATA[               
Ich wurde mit 28 Vater und bin – was so mein Umfeld angeht – früh dran. Ich denke, dass das Allgemein so ist, dass man sich eher Zeit lässt mit dem Kinder kriegen, das Durchschnittsalter für erstgebärende Mütter liegt, laut Statistischem Bundesamt knapp unter 30 Jahren (für Männer sind Statistiken solcher Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-331" title="baby0001" src="http://www.tackelberz.de/wp-content/uploads/2009/07/baby0001.gif" alt="baby0001" width="69" height="46" />    <img class="alignnone size-full wp-image-331" title="baby0001" src="http://www.tackelberz.de/wp-content/uploads/2009/07/baby0001.gif" alt="baby0001" width="69" height="46" />    <img class="alignnone size-full wp-image-331" title="baby0001" src="http://www.tackelberz.de/wp-content/uploads/2009/07/baby0001.gif" alt="baby0001" width="69" height="46" />    <img class="alignnone size-full wp-image-331" title="baby0001" src="http://www.tackelberz.de/wp-content/uploads/2009/07/baby0001.gif" alt="baby0001" width="69" height="46" />   <img class="alignnone size-full wp-image-331" title="baby0001" src="http://www.tackelberz.de/wp-content/uploads/2009/07/baby0001.gif" alt="baby0001" width="69" height="46" /></p>
<p>Ich wurde mit 28 Vater und bin – was so mein Umfeld angeht – früh dran. Ich denke, dass das Allgemein so ist, dass man sich eher Zeit lässt mit dem Kinder kriegen, das Durchschnittsalter für erstgebärende Mütter liegt, laut <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/GeburtenSterbefaelle/Tabellen/Content75/GeburtenMutteralter,templateId=renderPrint.psml">Statistischem Bundesamt</a> knapp unter 30 Jahren (für Männer sind Statistiken solcher Art schwer aufzutreiben).</p>
<p>Die Sachlage ist offensichtlich: Da man ja heutzutage ziemlich gut planen kann, wann dann ein Kind kommen soll, finden sich natürlich immer schlagkräftige Gründe, die einem sagen, warum man denn lieber kein Kind machen sollte. Natürlich hat jeder mitbekommen, dass so ein Kind ein großer Einschnitt in das Leben bedeutet. Und vor großen Einschnitten schrecken eben generell die meisten Leute zurück. Ich denke der Zeitgeist unsere Generation – oder das Credo – unserer Generation ist der Erhalt des Status Quo. Mir geht’s super gerade – ich habe mich hier schön eingerichtet und tue eigentlich alles, damit sich das nicht ändert. Wenn sich etwas ändern soll, dann muss das lange geplant sein – es soll mit so vielen Sicherheiten wie möglich versehen sein. Ich sage natürlich nicht, dass wirklich jeder so denkt. Aber ich meine behaupten zu können, dass die Mehrheit in diese Richtung denkt. Dies soll auch nicht als Vorwurf verstanden werden, sondern einfach als Bestandsaufnahme.</p>
<p>Wenn ich nun also meinen Freunden erzählen soll, was ich denn so toll an meinen Kindern finde, dann fällt mir das wirklich schwer. Denn die Dinge, die ich durch meine Kinder erfahre, sind so gar nicht auf der bisherigen Erfahrungsabtausch-Agenda zu finden. Es sind eben nicht Themen von den man im Vornherein weiß &#8211; ja das werden sie (die Freunde) gut, interessant, witzig oder beeindruckend finden. Die Begebenheiten, die verstanden werden, sind dann eben die eher stressigen Dinge. Immer früh aufstehen, keine Zeit für sich, verzichten&#8230;usw.  </p>
<p>Also das Problem ist einfach, dass die einfach nicht verstehen können, was denn nun gut daran ist, weil sie eben keine Kinder haben. Aber dann zu sagen, dass versteht man nur wenn man selbst Kinder hat – finde ich dann auch bescheuert, weil ich solche exklusiven Aussagen scheiße finde. Es ist ja auch nicht so, dass ich irgendwelche Proll-Freunde hätte. Solche Typen, die man leider ziemlich oft bei Geburtsvorbereitungskursen und Kreissaalbesichtigungen trifft. Die dann fragen: „Kann man ins Krankenhaus dann auch eine Fernseher mitnehmen?“. Nein, solche Typen sind das nicht. Es sind gefühlsvolle und intelligente Menschen. Doch trotzdem können sie nicht verstehen, wovon ich rede und was ich fühle. Und genau deshalb soll es nun eine Reihe &#8220;junge Väter, die bloggen&#8221; entstehen (vielleicht gibt´s auch bald einen eigenen Blog dafür).<br />
Es sollen einfach junge Väter (also Väter, die vor kurzem Vater geworden sind &#8211; Alter der Väter ist egal) darstellen, was denn nun so geil daran ist ein Kind zu haben. Was schätzen sie im täglichen Leben daran. Und welche kleinen Begebenheiten machen das eben so wertvoll. Vielleicht kann somit den noch nicht Vätern irgendwie näher gebracht werden, was es denn lohnenswert macht diesen Schritt einfach mal zu gehen und nicht noch 5 oder 10 Jahre darauf zu warten bis dann dieser „etwas fehlt in meinem Leben“-Gedanke erst kommen muss (natürlich gehört auch eine Partnerin dazu, aber hier soll es mal vornehmlich um die Männer gehen).</p>
<p>Also, wer sich angesprochen fühlt und gerne loswerden möchte, warum er es super findet voll gesabbert zu werden und Windeln zu wechseln, soll sich hier auf diesem oder einem anderen Wege melden. Wer mehr Informationen zu dem Thema möchte, kann gerne mal auf der Seite <a href="http://daddyz.de/">daddyz.de</a> vorbeischauen, hier bloggen auch Väter über alle möglichen Themen, die das Vatersein betreffen, ebenso finden sich viele weiterführende Links zum Thema &#8220;Papa sein&#8221;.  </p>
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		<title>fluter</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 20:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tackelberz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt möchte ich mal was empfehlen. Nämlich die Zeitschrift fluter. Die gibt es nämlich umsonst von der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie kommt vier mal im Jahr raus und &#8211; wie gesagt &#8211; man kann sich den fluter UMSONST abonnieren. 

Ich bin mir sicher, dass viele denken, was umsonst ist, muss schlecht sein. (Das am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt möchte ich mal was empfehlen. Nämlich die Zeitschrift <a href="http://www.fluter.de/">fluter</a>. Die gibt es nämlich umsonst von der <a href="http://www.bpb.de/">Bundeszentrale für politische Bildung</a>. Sie kommt vier mal im Jahr raus und &#8211; wie gesagt &#8211; man kann sich den fluter UMSONST abonnieren. </p>
<p><img src="http://www.tackelberz.de/wp-content/uploads/2009/07/fluter_logo_60_all.gif" alt="fluter_logo_60_all" title="fluter_logo_60_all" width="250" height="60" class="alignleft size-full wp-image-311" /><br />
Ich bin mir sicher, dass viele denken, was umsonst ist, muss schlecht sein. (Das am Rande: Ich bin mir sicher, dass jene Menschen generell Probleme haben.) Der fluter ist aber wirklich gut. O.k. ich hatte bisher erst zwei (habe den Tip auch erst letztlich von meinem Bruder bekommen), aber ich muss zugeben, dass ich noch nie so viele Artikel in einer Zeitschrift gelesen habe. Wenn ich beispielsweise einen Spiegel habe, dann würde ich sagen, dass ich 30% der Artikel mit Freude und Interesse lese. Andere 30% lese ich auch, aber die nerven mich dann eher und den Rest des Blatts lese ich gar nicht. Anders bei Fluter &#8211; die letzte Ausgabe habe ich komplett verschlungen, jeden Buchstaben.<br />
Also wie gesagt, einfach auf die Seite gehen und abonnieren. </p>
<p>Hier als Teaser die Vorschau auf das aktuelle Heft von Thorsten Schilling:<br />
»Die Welt ist, was der Fall ist.« Als der Philosoph Ludwig Wittgenstein seinen ersten Versuch eines logischen Systems der Welt als Sprache in den Wirren des Ersten Weltkriegs entwarf, fand die mediale Vermittlung von Welt durch Zeitungen, Litfaßsäulen, Telefon und Telegrafen statt. Wir sind heute einen Weltkrieg und drei Medienrevolutionen weiter. Jetzt ist nur etwas der Fall, wenn es in den Medien zirkuliert. Und das System der Medien ist wieder mitten in einer Revolution  Hatte sich nach der Etablierung des Fernsehens im Westen ein Gleichgewicht der Massenmedien herausgebildet, das den Verlegern stattliche Gewinne und dem Journalismus einige Sternstunden und hohes Ansehen verschaffte, ist nun beides prekär geworden. Mit dem Internet herrscht ein Metamedium als Plattform für alle Inhalte, die sich digitalisieren lassen. Alles kommt ins Schwimmen.</p>
<p>Die Grenzen zwischen Sender und Empfänger verschwimmen. Beschleunigung, Vernetzung der Kommunikation weltweit in Echtzeit, verlustfreies Kopieren sind erste Stichworte, um die noch im Fluss beﬁndliche Wandlung zu erfassen. Strukturkonservatismus ist an der Stelle zum Scheitern verurteilt oder nur um den Preis von Zensur und Autokratie zu haben. Wertkonservativ zu sein kann hier aber nicht schaden. Denn guter Journalismus, eine funktionierende vierte Gewalt ist unverzichtbar, vielleicht mehr denn je. ﬂuter unternimmt einen Streifzug durch die Medienlandschaft von heute, quer durch alle Erscheinungsformen. Immer im Blick: die Macht der Medien – zum Guten und zum Schlechten. </p>
<p>Die aktuelle Medienrevolution ist auch eine universale Zerstreuung, oder eine massenmediale Säkularisierung. Es sind nicht mehr die Wenigen, die den Vielen unwider sprochen sagen, wo es langgeht. Inzwischen ist in den sozialen Netzwerken, in Blogs und Twitterfeeds das Stimmengewirr der Massen permanent öffentlich geworden. Und die Forderung Wittgensteins klingt noch utopischer: »Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.« Schön wär’s.</p>
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		<title>King of Pop</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 19:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tackelberz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich habe ich mir vorgenommen mal ein ganzes Wochenende die Finger von dem Ding zu lassen. Aber aus gegebenen Anlass muss ich hier eine Ausnahme machen. Das sind wir ihm schuldig.
Hier mein Lieblingslied von Michael Jackson. Das ich vom Songwriting her unglaublich finde und dann noch die Performance usw. Leider hat der King of Pop [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich habe ich mir vorgenommen mal ein ganzes Wochenende die Finger von dem Ding zu lassen. Aber aus gegebenen Anlass muss ich hier eine Ausnahme machen. Das sind wir ihm schuldig.</p>
<p>Hier mein Lieblingslied von Michael Jackson. Das ich vom Songwriting her unglaublich finde und dann noch die Performance usw. Leider hat der King of Pop wohl zu schnell sein Pulver verschossen. Gerne hätte ich noch in 20 Jahren von ihm Lieder gehört.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/C-blEgMyJwU&#038;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/C-blEgMyJwU&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Skulpturenweg</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 21:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tackelberz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Neustes Ausflugsziel für mich und meinen Anhang stellt der Skulpturenweg im Heilbronner Köpfertal dar. Den Tipp habe ich von Gunda Rosenauer bekommen. Die ist nämlich neben ihrer Tätigkeit als Diplom Pädagogin auch noch Försterin &#8211; was ich für eine sehr witzige Mischung halte. In ihrem ersten Berufsfeld betreut sie Menschen im zweiten Bäume. Gut das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.tackelberz.de/wp-content/uploads/2009/06/skulpturenweg1.jpg" alt="skulpturenweg1" title="skulpturenweg1" width="461" height="92" class="aligncenter size-full wp-image-172" /></p>
<p>Neustes Ausflugsziel für mich und meinen Anhang stellt der Skulpturenweg im Heilbronner <a href="http://http://www.gruenes-heilbronn.de/koepfertal.htm">Köpfertal</a> dar. Den Tipp habe ich von <a href="http://www.hs-heilbronn.de/Members/gundarosenauer">Gunda Rosenauer</a> bekommen. Die ist nämlich neben ihrer Tätigkeit als Diplom Pädagogin auch noch Försterin &#8211; was ich für eine sehr witzige Mischung halte. In ihrem ersten Berufsfeld betreut sie Menschen im zweiten Bäume. Gut das ist etwas verkürzt dargestellt, aber der Kerngedanke ist dadurch wiedergegeben.<br />
Nun aber zurück zum Skulpturenweg. Im Wald müssen immer wieder Bäume gefällt werden. Gerade jene an den Wegesränder erwischt es relativ häufig. Wenn viele Totäste in der Krone sind, dann müssen sie aus Verkehrssicherungsgründen platt gemacht werden oder wenn sie ihren Zieldurchmesser erreicht haben. Dieser sehr rationelle Eingriff in das Naturleben muss Frau Rosenauer beschäftigt haben. Sie ist nämlich auf die Idee gekommen den abgesägten Bäumen Denkmäler zu setzten. Und hatte die wunderbare Idee die Bäume einfach höher abzusägen um damit Künstlern Gelegenheit zu geben, ihre Kreativität und Schaffenskraft den abgesägten Bäumen zu widmen. Was nun entstanden ist, hat teilweise &#8220;Herr der Ringe&#8221;-Flair, ist aber auch manchmal putzig und meistens beeindruckend.<br />
Das nächste Bild zeigt eine dieser Skulpturen. Die Skulptur &#8220;Engelpaar&#8221; ist von Marcel König aus Heilbronn und zählt zu den erwähnten Skulpturen mit &#8220;Herr der Ringe&#8221;-Flair.<br />
<img src="http://www.tackelberz.de/wp-content/uploads/2009/06/wlad2.jpg" alt="wlad2" title="wlad2" width="460" height="307" class="aligncenter size-full wp-image-194" /></p>
<p>Ein eher putziges Beispiel ist der Bär von Rudolf Ochs. Bei dieser Skulptur hat sich meine zweijährige Tochter zuerst erschreckt und hatte Angst bis ich ihr gezeigt habe, dass der Bär nicht echt ist. Das ist auch eine schöne Sachen &#8211; man kann die Skulpturen dann nämlich anfassen und auf die Schulter klopfen.</p>
<p><img src="http://www.tackelberz.de/wp-content/uploads/2009/06/bar-rudolf.jpg" alt="bar-rudolf" title="bar-rudolf" width="271" height="509" class="aligncenter size-full wp-image-198" /></p>
<p>Auf dem Skulpturenweg gibt es überraschend viele Skulpturen. Ich konnte auch noch nicht alle besichtigen. Ich werde in der Zukunft immer wieder mal ein paar hier posten.<br />
Also ist ein Ausflug zum Skulpturenweg eine Art Entdeckungsreise und somit sehr empfehlenswert. Aber bitte geht dorthin, wenn ich nicht da bin. Ich möchte nämlich im Wald die Ruhe genießen und nicht irgendwelche Leute.</p>
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		<title>Europamüde</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 08:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tackelberz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag waren ja Wahlen für unser Parlament in Europa &#8211; und ich muss gestehen, dass ich nicht wählen gegangen bin. Ich hab es einfach vergessen. Gut, ich habe auch die beste Ausrede, da ich eine paar Tage alte Tochter zu Hause habe. Aber ich war wohl nicht der Einzige, der nicht zur Europawahl gegangen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag waren ja Wahlen für unser Parlament in Europa &#8211; und ich muss gestehen, dass ich nicht wählen gegangen bin. Ich hab es einfach vergessen. Gut, ich habe auch die beste Ausrede, da ich eine paar Tage alte Tochter zu Hause habe. Aber ich war wohl nicht der Einzige, der nicht zur Europawahl gegangen ist. Es waren nur  schlappe 40% der Deutschen wählen. Das ist schon ziemlich wenig. </p>
<p>Woran liegt das? Es gibt dann immer dieses Argument des nicht interessierten Bürgers, der nicht an der Demokratie teilhaben will, weil er einfach zu faul ist und alles mit sich machen lässt und im Endeffekt eben selber schuld daran ist, dass er diese ganzen Europa-Institutionen völlig langweilig und unbedeutend findet. Es könnte alles viel bedeutender für den Bürger sein, wenn er eben versucht Einfluss auf die Dinge auszuüben und sich informiert. Und der einfachste Weg Einfluss auszuüben ist eben zur Wahl zu gehen.</p>
<p>Dieses Argument erzeugt in mir immer schlechtes Gewissen, weil ich dann denke, man jetzt hast du mal hier die Möglichkeit bei der Demokratie mitzuwirken und du nimmst sie aber nicht wahr.<br />
Ich habe aber keine Lust auf schlechtes Gewissen und da kam mir gestern ein <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/978342/">Radiointerview</a> entgegen, dass mir das schlechte Gewissen genommen hat und, wie ich finde, auch den wahren Grund für die miserable Wahlbeteiligung bei der Europawahl zu erkennen gibt. Da ich jetzt weiterarbeiten muss, hört euch das <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/978342/">Interview</a> einfach an.   </p>
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